Fast alle zahnmedizinischen Ersatzmaterialien (z.B. Metalllegierungen, Kunststoffe, Wurzelfüllmaterialien, Keramiken, Zemente etc.) stehen täglich als Fremdstoffe mit dem Körper des Trägers in Kontakt. Dadurch wird das körpereigene Entgiftungssystem belastet.
Bei Toleranz des Körpers bestehen keine Beschwerden, bei Intoleranz jedoch werden Abwehrmechanismen unterschiedlichster Art aktiviert. Dadurch kann es zur Entstehung von (meist chronischen) Erkrankungen kommen. Diese treten in letzter Zeit vermehrt auf. Die kurative Umweltmedizin bietet Möglichkeiten die Entstehung dieser Erkrankung zu verhindern und bereits bestehende Erkrankungen durch entsprechende Therapie zu kurieren.
Verschlimmernd für diese durch Umweltfaktoren ausgelöste Erkrankungen wirken auch andere Einwirkungen (Expositionen) an Indoor - oder Outdoorumweltschadstoffen, wie z.B. Schadstoffe in Wohnungen und dem Arbeitsumfeld, der Genussmittelkonsum, elektromagnetische Felder, radioaktive Strahlung, schädliche Anteile in der UV-Strahlung, Freizeitverhalten, Langzeitmedikation usw.
Die Umwelt-Zahnmedizin bietet spezielle, hochspezifische Bluttests, durch die der Verdacht auf eine solche Erkrankung durch individuelle Intoleranz auf zahnmedizinische Stoffe bestätigt werden kann. Damit kann dann eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
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